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Unternehmen nutzen eigenen Strom

Dank der Änderung des EEG-Gesetzes kann die selbst produzierte Sonnen- und Windenergie nun direkt genutzt werden. Auch industrielle Anwender profitieren von der Gesetzesänderung, indem sie die erzeugte Energie im Rahmen ihres Energiemanagements nutzen.

So können Spitzenlasten mit selbst produzierter Energie aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden. Der Nutzer bekommt eine höhere Unabhängigkeit vom Netzstrom und kann außerdem seine CO2-Bilanz verbessern. Wie eine solche Energieversorgung funktioniert, zeigt das Green Logistics-Konzept von Batteriehersteller HOPPECKE.

Wie der Name bereits verrät, wurde dieses Konzept für den Logistikbereich entwickelt. Ausgangspunkt bilden Anlagen zur Gewinnung von Sonnen- und Windenergie: PV-Module und Windkraftanlagen. Diese können auf bisher ungenutzten Flächen (z.B. auf dem Hallendach) platziert werden. Die gewonnene Energie kann direkt genutzt werden. Die überschüssige Energie wird zwischengespeichert und kann zu einem späteren Zeitpunkt (beispielsweise zu Tageszeiten, wenn der Strom aus dem Netz teuer ist) zur Überbrückung der Lastenspitzen oder zum Lastausgleich abgerufen werden. Zur Speicherung regenerativer Energien wird ein modulares Energiesystem eingesetzt, das alle notwendigen Komponenten zur Energiespeicherung, -verteilung und -steuerung enthält. Dieses System wird nach einer Bedarfsanalyse individuell für den Nutzer zusammengestellt.

Weitere Informationen und Quelle:
SCOPE online | SCOPE E-Paper (Jan 2012, Seite 48)