Zusammenarbeit
Jeder Mitarbeiter sollte als Mensch und Partner gleich geachtet und jede Funktion im Betrieb als wichtig anerkannt werden. Nur so erhält der Mitarbeiter die Chance, sich mit seiner Funktion zu identifizieren.
Ein Gesprächspartner, dem man zuhört und den man ausreden lässt, ist dankbar und sorgt dafür, dass das Gespräch für alle Beteiligten erfolgreich wird.
Die Bereitschaft, sich gegenseitig zu informieren, sich aber auch um Informationen selbst zu bemühen, fördert das betriebliche Zusammenleben und macht jeden erfolgreicher.
Das betriebliche Zusammenleben fordert die Beachtung von Richtlinien und vereinbarten Spielregeln. Einmal festgelegte bzw. entschiedene Richtlinien und Regeln gelten so lange, bis sie offiziell verändert werden.
Es erleichtert die Zusammenarbeit, wenn wir grundsätzlich davon ausgehen, dass jeder Mitarbeiter bestrebt ist, positiv und konstruktiv für das Wohl des Unternehmens zu arbeiten. Dann können auch Fehler offener eingestanden werden.
Konflikte, die von den Beteiligten selbst in sachlicher und fairer Weise offengelegt und besprochen werden, werden schneller und nachhaltiger gelöst.
Extreme Positionen erzeugen Widerstand und Reibungsverluste, die letzten Endes Geld kosten.
Ein Mitarbeiter/Kollege, dem wir mit Vertrauen begegnen, wird alles daransetzen seine Aufgaben zuverlässig und verantwortungsbewusst zu erfüllen, weil er das entgegengebrachte Vertrauen nicht enttäuschen will. Gemeinsame Interessen und Notwendigkeiten haben Vorrang vor persönlichen Wünschen bzw. Forderungen.
Führung
Jeder Vorgesetzte führt seine Mitarbeiter so, wie er selbst geführt werden möchte.
Mitarbeiter sind erfolgreicher, wenn sie in ihren Aufgabenbereichen weitgehend selbständig handeln und entscheiden können.
Kooperativ führen heißt, die gesetzten Ziele gemeinsam mit dem Mitarbeiter zu erreichen.
Der Vorgesetzte bespricht die Arbeitsziele mit seinen Mitarbeitern, macht ihnen die Zusammenhänge mit übergeordneten Zielen sichtbar und begründet grundsätzlich seine Entscheidungen.
Der Mitarbeiter prüft selbst den Ablauf und die Ergebnisse seiner Arbeit, der Vorgesetzte unterstützt mit Hinweisen und überwacht das sach- und termingerechte Erreichen der gesetzten Ziele.
Anweisungen erteilt der direkte Vorgesetzte. Ist eine sofortige Entscheidung unerlässlich, so sind auch Anweisungen durch höhere Instanzen möglich. Der direkte Vorgesetzte ist dann umgehend zu informieren.
Offene Aussprachen sind für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter unerläßlich. Daher ist für solche Aussprachen Gelegenheit und Atmosphäre zu schaffen. Anregungen und Kritik sollen dabei beachtet und gefordert werden. Anerkennung und Lob können öffentlich, Kritik dagegen muss persönlich ausgesprochen werden.
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